5 Regeln, um ein tolles Online-Marketing-Team zu leiten

Das erwartet euch in diesem Artikel

  • Was müsst ihr bei der Zusammenstellung eures Teams beachten?
  • Was müsst ihr euren Mitarbeitern anbieten?
  • Wo müsst ihr vorsichtig sein?

Egal ob SEO, Paid Advertising, CRO oder eine andere Spielart des (Online-)Marketing: Wichtig ist immer, dass ihr ein tolles Team um euch schart, mit dem ihr die ganz großen Ziele erreichen könnt. Heute geben wir euch fünf Tipps, worauf ihr dabei achten müsst – als Teamleiter und auch als Geschäftsführer.

1. Weiterbildung muss sein

Ganz egal, wie ihr es anstellt – ihr müsst euren Leuten die Möglichkeit geben, sich weiterzubilden. Gerade in einem dynamischen Umfeld wie dem unseren ist Stillstand nämlich fraglos der Tod.

Ihr könnt zum Beispiel interne Fortbildungen organisieren, euch externe Speaker einladen, ein Weiterbildungsbudget zur Verfügung stellen, euren Mitarbeitern Zeit zum Lesen der neuesten Artikel einräumen oder auch Webinar-Teilnahmen in der Arbeitszeit gestatten. Eurer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist aber, dass eure verschiedenen Teams auch voneinander lernen. Denn nur so schafft ihr es, dass sich Verständnis für die Aufgaben und Challenges der Kollegen einstellt.

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2. Konferenzen haben nur Vorteile

Es ist nicht fair, wenn immer nur der Chef zu Konferenzen und Messen fährt. Denn hier hätten eure Leute die Chance, auch mal aus dem alltäglichen Trott herauszukommen, neue Leute kennenzulernen und spannende Impulse mitzunehmen.

Bietet euren Mitarbeitern also die Chance, wenigstens ein oder zwei Mal pro Jahr eine Branchenveranstaltung zu besuchen. Das geht am besten, indem ihr die Konferenz als Dienstreise deklariert und sowohl das Ticket als auch die Reise bezahlt.

Eure Leute werden sicherlich motiviert und voller neuer Ideen wieder ins Büro zurückkommen. Und wenn ihr selbst auch vor Ort seid, ergibt sich noch dazu die Gelegenheit, dass ihr euch einmal etwas besser kennenlernt.

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3. Lasst eure Mitarbeiter sich einen Namen machen

Aufbauend auf den ersten beiden Punkten solltet ihr euren Mitarbeitern gestatten, sich einen Namen in der Szene zu machen. Sei es durch Artikel in eurem Blog, durch tolle Case-Studies, ein Video-Format oder einen Podcast – der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Vielleicht sprechen einige eurer Mitarbeiter dann sogar irgendwann auf den Konferenzen und ihr spart euch schon wieder das Ticket.

Wichtig ist nur, dass auch dies als bezahlte Arbeit zählt. Manchmal kann es dazu nicht schaden, eure Leute am Anfang ein bisschen dazu zu zwingen, Content zu erstellen. Mit der Zeit werden sie dann merken, dass es nicht nur für die Firma gut ist, sondern auch sie selbst fachlich und netzwerklich voranbringt. Und ihr werdet merken, dass ihr ohne den Einsatz eurer Mitarbeiter möglicherweise gar nicht so ein krasser Rockstar seid, wie ihr vielleicht gedacht habt – auch eine gute Erfahrung.

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4. Seid offen und ehrlich

Das gilt eigentlich in jeder Branche, aber in einer wie der unsrigen, in der so viel auf Kommunikation basiert, gleich doppelt: Kommuniziert offen und ehrlich. Ihr könnt nicht von euren Mitarbeitern erwarten, dass sie untereinander, mit Kunden und mit euch eine vorbildliche Kommunikation pflegen, wenn ihr das nicht selbst vorlebt.

Dazu gehört auch eine Feedback-Kultur, die in beide Richtungen Lob und Kritik zulässt (vergesst nicht, dass eure Angestellten sich freuen, wenn ihr ihre guten Leistungen erkennt und honoriert). Und ganz wichtig: Habt immer ein offenes Ohr für eure Leute. Wir reden immer alle von flachen Hierarchien – also setzen wir sie auch um.

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5. Seid fair, aber flexibel

Ein Team muss auf der Basis von gewissen Grundregeln funktionieren. Aber das bedeutet nicht, dass es keine Ausnahmen geben kann – denn jeder Mensch ist anders und sollte auch individuell behandelt werden. Vielleicht möchte einer mehrere Raucherpausen machen, während der andere gerne etwas später anfangen würde, um sein Kind zur Schule zu bringen.

In solchen Fällen könnt ihr mit wenig Aufwand die Jobzufriedenheit und die Work-Life-Balance eurer Mitarbeiter spürbar verbessern. Und diese werden es euch sicher mit guter Leistung zurückzahlen. Nur seid immer auf der Hut, dass nicht eine Person bevorzugt wird.

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Mit diesen Methoden werdet ihr sicherlich als guter Teamleiter akzeptiert und eure Mitarbeiter werden gerne mit euch zusammenarbeiten. Ihr müsst euch nur konsequent daran halten.

Über den Autor

Oliver Engelbrecht

Chefredakteur
Nach meinem Studium der Politikwissenschaft (mit dem Schwerpunkt Diplomatie) habe ich zunächst das SEO-Portal aufgebaut und zuletzt als Chefredakteur geleitet. Nun bin ich bei der Agentur LEAP/ für das Marketing verantwortlich und koordiniere unser Magazin GrowthUp - wiederum als Chefredakteur.
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