7 Linkbuilding-Tipps, die auch 2018 noch funktionieren

Das erwartet euch in diesem Artikel

  • Wo könnt ihr Links herbekommen?
  • Welche Taktiken funktionieren noch?
  • Wie viel Aufwand müsst ihr einplanen?

Das Aufbauen von hochwertigen Links wird immer schwieriger. Vor allem dann, wenn ihr sauber arbeiten und keine Footprints hinterlassen wollt. Wenn ihr eure Backlink-Strategie erstellt, müsst ihr euch also wirklich Gedanken machen, wo ihr eure Links herbekommen könnt.

Hier sind sieben Wege, auf denen ihr euer Linkprofil stärken könnt. Diese Tipps funktionieren auch heute noch – wenn ihr es richtig macht.

1. Community-Links

Hierbei handelt es sich bekanntermaßen um Links, die in Foren und Blogs gesetzt werden. Diese werden euch nicht unbedingt wahnsinnige Rankings einbringen, sind aber auf andere Art und Weise hilfreich.

Denn Communities sind dazu da, den Austausch unter den Mitgliedern voranzutreiben und ihnen ein Forum für ihre Interessen zu bieten. Beispielsweise wird ein Blogger, der sich mit Nahrungs(ergänzungs)mitteln beschäftigt, viele Leser haben, die sich über seine bevorzugten Produkte informieren wollen. Hier könnt ihr einsteigen und eure Produkte empfehlen.

Wenn es ihr richtig machen wollt, dann müsst ihr jedoch viel Zeit investieren. Es reicht nicht aus, einfach wahllos Links in Kommentarspalten zu klatschen und dann darauf zu hoffen, dass sich darüber Nutzer auf eure Seite verirren werden. Vielmehr müsst ihr ein aktiver und vertrauenswürdiger Teil der jeweiligen Community werden – erst dann wird es sich wirklich für euch auszahlen.

2. Nach Links fragen

Ein NEIN habt ihr schon, bevor ihr die Frage überhaupt gestellt habt. Aber wenn ihr sie stellt, dann könnt ihr ein JA bekommen.

In den allermeisten Fällen werdet ihr als Gründer oder Geschäftsführer über ein gewisses Netzwerk verfügen. Dieses müsst ihr aktivieren!

Es kann euch nicht schaden, wenn ihr die Menschen, bei denen es thematisch passt, um eine Erwähnung bittet. Das ist die Art von Gefallen, die ihr dann sicher auch mal zurückgeben könnt.

Ein anderer Weg ist es, Mentions in Links umzuwandeln. Wenn ihr also irgendwo erwähnt, aber nicht verlinkt werdet, dann sprecht die Autoren an und bittet sie darum, aus der Erwähnung einen Link zu machen.

Aber, und das gilt für beide Arten des Nachfragens: Schaut euch besser erstmal die dahinter stehenden Websites an. Ihr wollt ja nicht Zeit und Energie in das Fragen investieren, nur um einen Link von einer unterdurchschnittlichen oder gar schädlichen Website zu bekommen. Also erst analysieren, dann fragen.

3. Links verdienen

Dieses Thema wurde in den letzten Jahren immer wieder diskutiert, ist aber trotzdem weiterhin relevant. Hier versucht ihr, mit eindrucksvollen Inhalten möglichst viel Interesse zu generieren.

Natürlich kommt es hier auch darauf an, in welchem Umfeld ihr unterwegs seid. Für Online-Shops ist es erfahrungsgemäß deutlich schwieriger, mit solchen Content-Kampagnen zu punkten.

Aber es gibt auch hier tolle Beispiele für Strategien, die eine Landing-Page von der Konkurrenz abheben und so auf organische Weise viele Links generieren. Zum Beispiel diese hier: Levi’s und Pride.

4. Broken Links wiederbeleben

Es ist ganz normal, mit der Zeit zahlreiche 404-Seiten zu haben. Doch was passiert eigentlich mit den ganzen schönen Links, die auf solche Seiten zeigen? Diese solltet ihr nicht ins Nirwana laufen lassen, sondern sie weiterhin für eure Zwecke nutzbar machen.

Hierfür müsst ihr die Links ausfindig machen, die zu euren 404-Seiten führen. Dann müsst ihr sie wieder zum Leben erwecken – durch Weiterleitungen oder eine Kontaktaufnahme zu den Webmastern der verlinkenden Seiten. So könnt ihr Potentiale, die schon verloren waren, wieder für eure Zwecke nutzen.

5. Gegenseitiges Verlinken

Das geht doch eigentlich gar nicht?

Doch, es geht. Aber nur unter gewissen Voraussetzungen:

  1. Es wird nicht exzessiv betrieben.
  2. Die Inhalte sind jeweils thematisch relevant.

Wenn ihr zum Beispiel ein Medienpartner ein Konferenz seid oder eine Marke vertreibt, dann wäre es ja absurd, wenn ihr euch nicht gegenseitig verlinken würdet. In einem solch eng gesteckten Umfeld ist das also durchaus eine sinnvolle Methode, um relevante Zielgruppen zu erreichen.

6. Kontext-Links

Hier geht es um Links in Texten. Doch Vorsicht!

Der Link muss an dieser Stelle wirklich sinnvoll sein.

Außerdem solltet ihr unbedingt überoptimierte Ankertexte vermeiden. Das Keyword-Stuffing an dieser Stelle ist nicht nur total offensichtlich und versaut das Lesevergnügen, es ist auch die Definition von Linkbuilding vor dem Penguin.

Findet also die richtige Balance zwischen sinnvollem Kontext und der Einbindung eures wichtigsten Keywords. Wenn es vorkommen soll, muss es im Text natürlich und sinnvoll sein.

7. Wettbewerbsbeobachtung

Bei allem was ihr tut, solltet ihr natürlich nie in einem Vakuum agieren. Habt immer ein Auge auf eure Konkurrenten. Dies kann euch zu neuen Domains führen, an die ihr sonst gar nicht gedacht hättet – oder die ihr gar nicht kennt.

Über den Autor

Sezer Yurdakul

Redakteur
Mit 16 haben mein Bruder und ich ein Portal für türkische Musikliebhaber gestartet, das wir zwei Jahre später an einen bekannten Produzenten verkauft haben. Das war mein Einstieg ins Online-Marketing. Sechs Jahre später habe ich ein Praktikum bei einem der bekanntesten Berliner Start-Up-Inkubatoren absolviert und danach in großen und kleinen Firmen Erfahrungen gesammelt. Seitdem sind das Management und die Organisation zentrale Aspekte meines Arbeitsalltags geblieben.
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