Wie ihr durch eine Wettbewerberanalyse neue Linkquellen findet

Das erwartet euch in diesem Artikel

  • Was ist eine Wettbewerberanalyse?
  • Warum ist sie so wichtig?
  • Was sind ihre wichtigsten Bestandteile?

Linkbuilding ist noch immer einer drei wichtigsten Ranking-Faktoren bei Google. Aber es ist gar nicht mehr so einfach, ein starkes und natürlich Backlink-Profil aufzubauen. Denn Google ist bei dem Thema auf der Hut.

Wenn ihr eure Rankings trotzdem verbessern wollt, seid ihr auf eine stimmige Strategie angewiesen. Diese sorgt nicht nur dafür, dass ihr beim Linkaufbau keine Spuren hinterlasst. Sie stellt auch sicher, dass ihr wirklich hilfreiche Backlinks aufbaut, die sowohl eure Rankings verbessern als auch euren Traffic erhöhen.

Eine hervorragende Anlaufstelle, um im Zuge der Strategieerstellung ungenutzte Potenziale zu entdecken, ist eure direkte Konkurrenz. Das sind die Seiten, an denen ihr vorbeiziehen wollt. Wenn ihr es schafft, deren starke Links nachzubauen, habt ihr zwei entscheidende Vorteile:

  1. Ihr nehmt Google einen Grund weg, die Konkurrenz über euch zu ranken.
  2. Da die Konkurrenz schon ähnliche Links hat, gelten diese in eurer Branche als normal und sind nicht so auffällig.

Was auch immer ihr also tut, um die Rankings eurer Seite zu verbessern: denkt daran, dass eure Konkurrenten die erste Anlaufstelle für Optimierungspotenziale sind.

Wozu braucht ihr eine Wettbewerberanalyse?

Es gilt also: Haltet eure Freunde nahe, aber eure Feinde noch näher. Der beste Weg, um eure Linkbuilding-Effizienz zu erhöhen, ist es herauszufinden, woher eure Wettbewerber gute Links bekommen.

Eine Backlink-Analyse besteht in diesem Fall aus der Untersuchung aller verschiedenen Websites, die auf eure Wettbewerber verlinken. Dadurch lernt ihr nicht nur eure Branche besser kennen, sondern könnt auch Informationen über eure Wettbewerber und deren Backlinkprofil ableiten.

So entwickelt ihr ein Gefühl dafür, welche Seiten in der Branche gute Links haben und bereitstellen. Im Umkehrschluss lernt ihr auch die Seiten kennen, die keine gute Linkquellen sind. Das Ergebnis: eine Liste mit den Quellen, die Links mit hohem Potential liefern können.

Findet eure Wettbewerber

Bevor ihr mit einer Wettbewerberanlyse loslegen könnt, müsst ihr erst einmal eure relevantesten Konkurrenten identifizieren. Als solche dürft ihr nicht nur die in der Branche gut bekannten Wettbewerber betrachten, sondern müsst auch und gerade die beachten, die Google als solche sieht.

Dafür bereitet ihr eine Liste mit den wichtigsten Keywords vor und prüft mit einem Tool, welche Konkurrenten zu den Keywords in der Nische in den Top 10 ranken. Daraus leitet ihr eine Liste mit den relevanten Wettbewerbern ab, deren Backlinkprofil ihr genauer analysieren möchtet.

Backlinkanalyse: Was sollte dabei beachtet werden?

Nachdem ihr eure Konkurrenten identifiziert habt, solltet ihr euch sowohl mit dem Aufbau und dem Inhalt der Seiten als auch mit dem Angebot vertraut machen. So findet ihr heraus, ob die Wettbewerber tatsächlich als direkte Konkurrenten betrachtet werden sollten.

Ist das geschafft, könnt ihr euch mit der Analyse des Backlinkprofils von den Wettbewerbern beschäftigen und herausfinden, welche Seiten für ihre guten Rankings verantwortlich sind. Hierbei helfen verschiedene Tools wie z.B.: Majestic oder LinkResearchTools.

Die folgenden Aspekte solltet ihr bei einer Backlinkanalyse berücksichtigen, um die Qualität einer Linkquelle zu bestimmen:

  1. Was ist der Seitentyp? Handelt es sich um ein Magazin, einen Blog oder etwas ganz anderes?
  2. Ist die Seite mitsamt ihrer Unterseiten bei Google indexiert?
  3. Für welche Keywords rankt die Seite? Was sind die Top 10 und die Top 100 Rankings? Sind diese Keyword für eure Nische relevant?
  4. Wie viele Domains verlinken auf die Seite? Sind diese Seiten themenrelevant?
  5. Wie sieht der Verlauf der Sichtbarkeit aus? Ist sie stabil oder gibt es Schwankungen? Wurde die Domain mit einem Penalty bestraft?
  6. Ist der Content auf der Seite aktuell? Wie häufig werden neue Inhalte publiziert? Bietet der Content einen Mehrwert für die Leser?
  7. Sind das Thema und der Inhalt der Seite für meine Seite relevant?
  8. Welche Art der Verlinkung wird auf der Seite praktiziert? Sind das nofollow oder dofollow Links? Welche Linktexte werden genutzt?
  9. Sehen die Links spammy aus?

Nachdem eine Seite all diese Kriterien erfüllt, könnt ihr einen Schritt weiter gehen und den Kontakt zu dem Publisher suchen, um einen Link für eure Seite zu bekommen.

Fazit

Beim Linkaufbau ist nicht die Anzahl, sondern die Qualität der Links wichtig. Dank ausführlicher Wettbewerberanalysen könnt ihr die aktuelle Situation in eurer Branche analysieren, um eine eigene Linkbuildingstrategie aufzubauen. Dabei ist es wichtig, ein natürliches Backlinkprofil aufzubauen, um keine Angst vor Google-Updates haben zu müssen.

Über den Autor

Monika Dzioba

Redakteurin
Schon während meines Germanistikstudiums habe ich mich für das Online-Marketing interessiert. Als SEO-Manager bei LEAP/ betreue ich Kundenprojekte im Offpage-Bereich und bin für die Entwicklung der Offpage-Strategien für unsere Kunden zuständig.
Kommentare